MIMI-Verfahren Wolfsburg

Implantate ersetzen Zähne, die zum Beispiel durch Unfälle, Karies oder Parodontitis verlorengegangen sind. Doch manche Patienten scheuen den chirurgischen Eingriff. Allerdings gibt es in der modernen Implantologie neue Methoden, durch die der Eingriff minimalinvasiv und gewebeschonend erfolgen kann. Ihre Zahnarztpraxis Ziegler in Wolfsburg bietet das MIMI-Verfahren, auch MIMI®-Flapless-Verfahren genannt, als minimalinvasive Methode zur Implantation an. Dieses Verfahren ist bereits seit über 25 Jahren etabliert und wissenschaftlich abgesichert.

Was ist das MIMI-Verfahren?

MIMI ist die Abkürzung für minimal-invasive Methodik der Implantation (MIMI). Minimalinvasiv bezeichnet in der Medizin Eingriffe, welche die Haut und Weichteile möglichst wenig verletzen. Bei dieser Schlüsselloch-Methodik sind kleinere oder gar keine Schnitte nötig. Dadurch kommt es zu weniger Schmerzen und einer rascheren Erholung des Patienten nach der OP. Es ist in der Regel nur ein operativer Eingriff nötig, keine zweite OP zum Freilegen des Implantates wie bei der herkömmlichen Implantation.

Ablauf der MIMI-Implantation

Bei dem sanften MIMI-Verfahren muss das Zahnfleisch zur Implantation nicht mehr aufgeschnitten oder aufgeklappt werden. Es wird stattdessen unter örtlicher Betäubung ein kleines, leicht konisches Loch in das Zahnfleisch gebohrt. Durch dieses wird ein einteiliges, ebenfalls konisches Implantat mit einem etwas größeren Durchmesser eingebracht. Dadurch ist das Zahnimplantat von Beginn an mit dem Kieferknochen fest verbunden. Der Fachbegriff dafür lautet primärstabil.

Die Implantation ist beim MIMI®-Flapless-Verfahren in wenigen Minuten in nur einer Sitzung abgeschlossen und erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Die endgültige Versorgung können wir meist innerhalb weniger Tage bis Wochen anbringen. Vor einer MIMI-Implantation klären wir Sie ausführlich über die vorgesehene Behandlung auf und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

Nach der Implantation

Direkt nach der OP sollten Sie sich schonen. Am Operationstag kann ein leichter Druck im Operationsgebiet zu spüren sein. Sie sollten die Stelle kühlen und gegebenenfalls Schmerzmittel nach Anweisung einnehmen. Am nächsten Tag können Sie normalerweise Ihren gewohnten Alltag wieder aufnehmen. In den ersten 8 Wochen sollten Sie das Implantat möglichst nicht seitlich belasten. Nach 10 bis 12 Wochen ist das Zahnimplantat eingeheilt und kann wie ein echter Zahn belastet werden.

Vorteile des MIMI-Verfahrens im Vergleich zur klassischen Implantation.

Klassische Implantation

Klassische Implantation

Bei der konventionellen Implantologie („KIV“) bestehen die Zahnimplantate meist aus zwei Teilen. In der ersten OP muss die Schleimhaut aufgeschnitten, aufgeklappt und nach Einbringen der Implantatschraube wieder vernäht werden. Nach einer Einheilzeit von mindestens 3 bis 6 Monaten wird das eingeheilte Implantat in einer zweiten OP wieder freigelegt. Erst dann wird der Implantataufbau aufgeschraubt und kann zum Befestigen einer Krone verwendet werden.
Die Verschraubungen können sich aber in seltenen Fällen lösen. Zudem ist der Verbindungsbereich oft nicht bakteriendicht, so dass es bei manchen Patienten zu Entzündungen (Periimplantitis) kommen kann. Aus Stabilitätsgründen ist außerdem ein relativ großer Implantatdurchmesser erforderlich. Oft muss man bis zu 12 Monate mit einem Kunststoffprovisorium leben.

Vorteile MIMI-Verfahren

MIMI-Implantation

Beim MIMI-Verfahren ist in der Regel nur ein OP-Termin nötig, zudem ist der Eingriff schneller als bei der herkömmlichen Implantation. Es gibt keine Schnitte, Aufklappungen oder vernähte Wunden wie beim klassischen Eingriff. Dank des minimalen Zugangs sind Entzündungen und postoperative Wundschmerzen sehr selten. Die Sofortversorgung mit einem provisorischen Zahnersatz ist fast immer machbar. Sie können in der Regel schon am nächsten Tag Ihren gewohnten Alltag wieder aufnehmen.

Außerdem ist bereits nach ca. 8 bis 10 Wochen wieder eine normale Kaufunktion möglich, hingegen beim herkömmlichen Verfahren erst nach mindestens 3 bis 6 Monaten. Die Erfolgsprognosen beider Verfahren sind vergleichbar. Die Möglichkeit einer Infektion wird durch die Schlüsselloch-Chirurgie minimiert.

Das MIMI-Verfahren gilt durch die selteneren Eingriffe und das einfache Implantatsystem zudem als kostengünstiger als das klassische Verfahren.

Nachteile des MIMI-Verfahrens

Beim MIMI-Verfahren ist manuelles Geschick des Operateurs und Erfahrung mit der Methode sehr wichtig. Ebenfalls muss im Vorfeld des Eingriffs eine genaue Aufnahme von Gebiss und Knochen erfolgen, da der zu behandelnde Zahnfleischbereich nicht freigelegt wird. Eine 3D-Diagnostik ist meist erforderlich, um die optimale Implantatposition zu bestimmen. Das Verfahren wird darüber hinaus nicht von allen Implantologen angeboten.
In unserer Zahnarztpraxis bieten wir das minimalinvasive Verfahren an. Herr Ziegler hat die nötige Erfahrung, sie sind bei ihm in guten Händen. Zur Planung von Zahnimplantationen nutzen wir in unserer Praxis in Wolfsburg ein modernes DVT-Gerät.

FAQ MIMI-Verfahren Wolfsburg

Für wen ist das MIMI-Verfahren geeignet?
Implantatgetragene Zähne fügen sich nicht nur in die Restbezahnung ein, sie sehen auch wie die eigenen Zähne aus. Wenn Sie sich eine minimalinvasive Implantation mit wenigen bis gar keinen Schmerzen und Schwellungen wünschen, ist das MIMI-Verfahren möglicherweise für Sie interessant. Die Implantate werden durch die Schleimhaut gesetzt, eine Schleimhaut-Lappenbildung mit Ablösung der Knochenhaut ist nicht nötig. Auch bei einem sehr geringen Knochenangebot können die MIMI-Implantate eingesetzt werden. Zudem sind weniger Sitzungen beim Zahnarzt nötig, die Behandlung ist weniger langwierig.

Doch jeder Patientenfall ist anders – vereinbaren Sie gern einen Termin bei uns. Herr Ziegler kann Sie dann beraten, ob das MIMI-Verfahren Wolfsburg für Sie individuell geeignet ist.

Bis zu welchem Alter kann das MIMI-Verfahren eingesetzt werden?

Da die Zahnimplantate minimalinvasiv eingesetzt werden, stellt der Eingriff in der Regel keine große Belastung für den Körper des Patienten dar. Im Prinzip gibt es von implantologischer Seite keine Beschränkung nach oben.

Was sind Champions® Implantate?

Die von Herrn Ziegler verwendeten Champions®-Implantate der Champions-Implants GmbH werden in Deutschland hergestellt. Sie bestehen aus Titan Grad 4 (99 % reines Titan). Das Implantatsystem gilt als renommiert und sicher.

Wie lange halten die MIMI-Implantate?

Im Allgemeinen können MIMI-Implantate wie andere Zahnimplantate Ihr Leben lang halten. Regelmäßige Prophylaxesitzungen und Kontrollen sind allerdings empfehlenswert. Sollte der Zahnersatz irgendwann beschädigt werden, können wir diesen reparieren oder austauschen.

Ist das Einbringen der MIMI-Implantate schmerzhaft?

Nein, viele Patienten sind erstaunt, wie schmerzarm diese gewebeschonende Behandlung ist. Das Zahnfleisch wird nicht aufgeschnitten und muss auch nicht vernäht werden. Darüber hinaus dauert die eigentliche Implantation nur wenige Minuten. Schwellungen und starke Schmerzen kommen praktisch nicht vor. Anschließend können Sie den Behandlungsstuhl entspannt verlassen. Die meisten Patienten können bereits am Folgetag ihren gewohnten Alltag wieder aufnehmen.

Sind MIMI-Implantate das gleiche wie Mini-Implantate?

Nein, es bestehen Unterschiede. Implantate werden im Allgemeinen als „Mini-Implantate“ bezeichnet, wenn ihr Durchmesser zwischen 1,6 und 2,5 mm beträgt. Mini-Implantate müssen aus dem stabileren Titan Grad 5 hergestellt werden. Dieses ist immunologisch aber nicht so unbedenklich wie Implantate aus Titan Grad 4. Bei Implantaten aus Titan Grad 5 sind vermehrt Abstoßungsreaktionen und Unverträglichkeiten bekannt. Champions Implantate, die beim MIMI Verfahren eingesetzt werden, bestehen hingegen aus Titan Grad 4. Sie können auch bei einem geringeren Knochenangebot verwendet werden.

Ist das MIMI-Verfahren für Raucher geeignet?

Ja, das MIMI-Verfahren kann auch bei Rauchern erfolgen. Im Gegensatz dazu ist das konventionelle Implantationsverfahren für Raucher nur bedingt geeignet, da beispielsweise die längere Wundheilung nach der Operation durch die bei Rauchern übliche schwächere Durchblutung beeinträchtigt werden kann.

Funktioniert das MIMI-Verfahren auch bei schmalen Kieferknochen?
MIMI-Implantate können auch eingesetzt werden, wenn das Knochenangebot stark reduziert ist. Es genügt ein horizontales (Breite) Knochenangebot von 3 mm und ein vertikales (Höhe) von 6 mm. In vielen Fällen kann auf einen Knochenaufbau verzichtet werden. Ein implantatgestützter Zahnersatz kann beim MIMI-Verfahren auch bei Knochenschwund verwendet werden.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für das Zahnimplantat?
Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen einen Festzuschuss pro Zahnlücke. Diesen erhalten Sie bei einer Implantatversorgung genauso bei einer Brücken- oder Prothesenversorgung. Bei Privatversicherten hängt der Zuschuss vom jeweiligen Tarif ab.

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